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  • renesteiner7

Warum Band, Bühne und Kinderdienst nicht alles sein kann.


Ich liebe Jesus. Ich liebe die Kirche. Ich liebe Gottesdienste. In dieser Reihenfolge. Okay, zwischen Jesus und Kirche gehört natürlich mein «partner in crime» (neudeutsch für Ehefrau) Sibylle, meine drei erwachsenen Kinder und das ungeborene Grosskind. Aber ich will ja nicht abschweifen ...

Also nochmals von vorne: ich liebe Jesus. Ich liebe die Kirche. Ich liebe Gottesdienste. Ich liebe es, mit meiner erweiterten Familie zusammen Gott anzubeten, Godstorys und eine Predigt zu hören, füreinander zu beten und die Kraft des Heiligen Geistes zu erleben. Ich liebe es, wenn in der Vineyard Olten am Sonntag Morgen Dutzende von Kids herumwuseln, neue Freunde finden und anfangen, Jesus auf die Spur zu kommen. Oder Teenager mir nach der Predigt herausfordernde Fragen stellen. Darum finde ich Kirchen Bashing richtig peinlich. Denn die Kirche wird es immer noch geben, wenn die Basher längst tot sind. Da hat sie sich seit 2000 Jahren als brutal resilient herausgestellt.

Aber eines muss auch gesagt werden. Nur mit Gottesdiensten und anderen kirchlichen Programmen lassen wir uns weit unter Wert schlagen. Es ist ein bisschen wie in diesem Video, in dem die erwachsene Tochter mit ihrem Vater in der Küche Essen zubereitet und ihn fragt, wie er denn mit dem neuen IPad zurechtkommt. «Ganz gut», meint er. «Und mit den Apps?» «Welche Apps?», fragt er und stellt gleichzeitig das Ipad, auf dem er Gemüse geschnitten hat, in den Geschirrspüler. Natürlich kann man auf dem IPad Gemüse schneiden. Aber im Pad steckt viel mehr!

Jesus hat seinen Jüngern keine Templates (Mustervorlagen) für kirchliche Programme mit auf den Weg gegeben. Er hat sie durch einen dreijährigen Befähigungsprozess geführt, in dem sie selbst «das Programm» geworden sind. Egal wo diese Jünger von Jesus hingekommen sind, passierten dieselben Dinge, wie wenn Jesus selbst vor Ort ist: der Himmel landet auf der Erde, Gemeinschaft entsteht, man isst und feiert zusammen, Menschen werden würdevoll behandelt, Kranke werden geheilt, die Storys einer neuen Welt werden erzählt.

Ich glaube, dass das unser aktueller Challenge Nummer eins ist: wie sorgen wir dafür, dass das Leben Jesu das Programm unserer Kirchen wird? Wie könnte es geschehen, dass die Menschen in unseren Gemeinden nicht in erster Linie kirchliche Dienstleistungen konsumieren, sondern, egal wo sie hinkommen, Reich Gottes Dynamiken auslösen? Vom Konsumenten zum Produzenten?

Darum geht es uns bei MOVE! Wir sind eine Weggemeinschaft von Leiter/innen, die ein paar Antworten auf diese Fragen gefunden hat, die sich nun seit 10 Jahren in der Praxis bewährt haben. Darum führen wir seit 2020 Lerngemeinschaften durch. Wie könnte Kirche aussehen, wenn wir einfach das Leben Jesu aus den Evangelien als Template für unser Leben nehmen?


Interessiert?


Dann schau Dir schau Dir doch unter https://www.move-schweiz.ch/impressionen das Interview mit Tobi Becker an.


Hier findest Du mehr Infos zu unseren Lerngemeinschaften:

Oder nimm Kontakt mit uns auf. Wir würden uns freuen, dich persönlich kennen zu lernen.



RöNee, Core Team MOVE!



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